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Mittwoch, 5. September 2012

Rosa Rosen und Erdbeeren bei Suppe & Mucke

suppe2Die Rosa Rose hat auf dem alljährlichen „Suppe & Mucke“- Fest am 25.8. in Friedrichshain 200 Erdbeerpflanzen verschenkt.
Verteilt waren die in knapp zwei Stunden. Viel mehr Arbeit hatte es davor meinen Mitgärtner_innen gemacht, die kleinen Pflänzchen einzutopfen, das zog sich über drei Abende.

Schon der Transport durch quer den Kiez mit Anhängern und Einkaufswagen war lustig.

Auf dem Straßenfest selbst habe ich am liebsten an Kinder verschenkt. Erwachsene wollten manchmal zuerst einfach nicht glauben, dass sie wirklich nichts bezahlen sollten. So etwas deprimiert mich.
Aber es hat Spaß gemacht, die vielen Menschen schließlich mit Erdbeerpflanze im Arm und Suppentasse in der Hand über das Fest laufen zu sehen ;-).

Dienstag, 12. Juni 2012

Kiezparade: Nette Projekte und Orte des Schreckens

parade2

Die Rosa Rose ist auf der Kiezparade für eine selbstbestimmte Kiezkultur am 2.6.mitgelaufen. Organisiert wurde sie von unseren Freund_innen vom Schenkladen Systemfehler und von Suppe & Mucke.
Die Parade stellte einige sympathische Projekte in Friedrichshain vor – und einige zukünftige Orte des Schreckens, wie eine Brache in der Rigaer Straße, in der bald Friedrichhains erste „Gated Community“ entstehen soll.

parade3

Die Parade war klein, aber schön. Und auf dem Lautsprecherwagen spielte die ganze Zeit eine gute Band. Unser Pflug kam wieder einmal zum Einsatz. Sehr gut aus sah auch einer der Mitgärtner mit umgebundenem Transparent. Als Douglas Adams-Fan dachte ich gleich an eine verspätete Feier des Towel Day mit viel Stil. Aber nix, der Mitgärtner hatte kein Buch von Adams je ganz durchgelesen.

Freitag, 1. Juni 2012

Poller der Provence

pollerMal kein Bild aus unserem Garten, sondern eine Impression aus der nahegelegenen Weichselstraße - da war nachts ein sehr stilvoller Guerilla Gardener am Werk.

Ansonsten: Im Gegensatz zu den meisten anderen Mensch in Berlin sind die Rosa Rosen heilfroh über den Regen. Da unsere Pumpe im Garten immer noch kaputt ist, mussten wir jeden Tropfen Wasser von einer öffentlichen Pumpe in 200 Meter Entfernung herankarren. Die nächsten Tage können wir uns das sparen!

Samstag, 26. Mai 2012

Gras, Sterne und gute Feen

Und der Stern funkelt bald wieder.


Nachdem ich eine gute Woche nicht in Berlin war, habe ich heute nach dem Garten gesehen. Es sieht gut aus: Am 13.5. haben wir bei einem gemeinsamen Gartentag Rasen ausgesät. Das Gras war an manchen Stellen völlig verschwunden, von grabenden Hunden abgetragen. Wir haben einen Bereich abgesperrt und Grassamen verstreut. Die Nachbarn scheinen die Absperrung zu respektieren, das Gras hat eine Chance.

Am gleichen Tag hatte ich angefangen, das völlig zugewachsene alte Sternbeet wiederzubeleben. Als ich nach drei Stunden anstrengenden Rodens und Umgrabens gehen musste, tauchte aus dem Nichts eine unbekannte, gartenbegeisterte Frau auf und bot an, den Stern noch zu vergrößern.

Inzwischen hat jemand das Beet auch bepflanzt. Ich habe keine Ahnung, wer das nun wieder war. Aber dass gute Geister von Irgendwoher erscheinen und den Garten pflegen, macht Spaß... ;-)

Sonntag, 6. Mai 2012

Frühlingsgefühle statt Vandalismus?

Offensichtlich braucht es ein kühles Wochenende, damit gleich zwei Rosa Rosen zum Bloggen kommen ;-)
Aber trotz des aktuellen Temperatureinbruchs ist der Frühling nicht aufzuhalten. Zwischen diesen Fotos eines unserer Gemeinschaftsbeete liegen nur Wochen.





Und die sonnigen Tage in der letzten Zeit scheinen auch die Vandalen besänftigt zu haben, die sich sonst so gern bei uns im Garten austoben. Deren Treiben war für uns sehr demoralisierend. Aktuell sieht es dagegen sehr gut aus im Garten: Während vor wenigen Wochen noch Bäumchen zerstört wurden, steht heute sogar der kunstvoll angelegte Weidenzaun immer noch. So kann es weitergehen...

Samstag, 5. Mai 2012

Tulpen

DSC_1551.JPG

apr9

Diesen April hatten wir viele schöne Tulpen am Rand des Gartens stehen. Einige Leute haben sich darüber schon lobend geäussert. Inzwischen sind sie zwar verblüht, aber bevor es noch später im Jahr wird, stelle ich die Fotos noch eben hier ins Blog!

Donnerstag, 12. April 2012

frühe Ernte: Feldsalat

DSC_1428.JPG

Das ist der erste Feldsalat, den ich in meinem ehemaligen Beet, das jetzt ein Gemeinschaftsbeet ist, geerntet habe. Eigentlich hatte ich ihn im Herbst 2010 gesät, im Frühling 2011 hat er dann irgendwann geblüht und sich danach selbst ausgesät. Im Sommer war von ihm nicht viel zu sehen, aber dieses Jahr ist er auf einmal überall dort. Sehr schön!
Die vielen kleinen Pflänzchen sind viel Arbeit beim Waschen, aber schmecken tut's super gut.

Im Garten ist wieder einiges an Vandalismus gewesen, und ich persönlich bin genervt und frage mich, wieso es bei uns so schlecht läuft und in anderen Gemeinschaftsgärten so viel besser. Letzten Sommer hatte ich gedacht, dass der Garten nun endlich angenommen würde und mehr ein Quell der Freude als des Ärgers in der Nachbarschaft ist. Aber manchmal, und das ist in diesen Wochen der Fall, fühle ich mich einfach nur unwillkommen und gewinne den Eindruck, daß die anderen Menschen, die in diesem Park ihre Freizeit verbringen, froh wären, wenn es den Garten gar nicht gäbe.
Aber hier, wie so oft, gilt halt: Vergleiche dich nicht mit anderen, die es besser oder schlechter haben als du, sonst wirst du entweder überheblich oder niedergeschlagen. Es ist so wie es ist und da muss man halt das Beste draus machen..

Ziska

Sonntag, 18. März 2012

Elke? Unser neuer Pflug...

Im Januar 2012 haben wir an einem (sehr langen) Sonntag einen Pflug gebaut. Pflügen kann mensch damit nicht, aber er sieht toll aus! Wir haben ihn ursprünglich für die „Wir haben es satt“-Demonstration am 21.1 gebastelt, um als Gemeinschaftsgarten symbolisch den Asphalt zu pflügen. http://www.wir-haben-es-satt.de/

pflug2

Hat großartig funktioniert, und die Metallstreifen unter den Pflugscharen haben wie geplant ohrenbetäubenden Krach gemacht. Die Demo war verregnet, aber von unserer Seite aus ein voller Erfolg.

pflug3

Wir wollten den Pflug am 4.2. auch mit zur „Zombieparade“ anlässlich der Räumung des Hausprojektes Liebig 14 ein Jahr zuvor mitnehmen. http://liebig14.blogsport.de/

Durften wir aber nicht, weil das Service-Team in Grün ihn zu gefährlich fand. Wir waren immerhin ganz geschmeichelt, dass unsere Pflugscharen aus bemalter Pappe so echt aussehen. Die Polizei hat unsere riskante „Waffe“ konfisziert.

Inzwischen haben wir den gefangenen Pflug wieder befreit und sicher in einem privaten Keller untergebracht. Beim Abholen hing ein Zettel dran: „Elke“. So hat ihn die Truppe auf dem Revier getauft. Vielleicht wussten die nicht, was ein Pflug ist? Wir wiederum wissen noch nicht, ob wir den polizeilich verliehenen Namen übernehmen wollen ;-)

„Elke“ (oder Hubert oder Chantal-Chiara, wie auch immer) wird in jedem Fall nicht lange im Keller bleiben: Schon jetzt haben wir Anfragen von befreundeten Gärten, die sie (oder ihn) gern für diverse Aktionen ausleihen wollen.

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